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Bilgehan A.   |   Deutsch

Pronomen, auch Fürwörter genannt, stehen für ein Nomen oder Substantiv und können dekliniert werden. Im folgenden Abschnitt erklären wir die verschiedenen Arten von Pronomen in der deutschen Sprache.

1.Das Personalpronomen (persönliches Fürwort)

Die Personalpronomen ersetzen im Satz bereits genanntes Nomen und vermeiden Wiederholungen von Nomen. Die Personalpronomen sind:

- Ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie/Sie

Beispiel: Laura kommt aus Österreich. Sie wohnt in Wien.

Achtung: Im Dativ und Akkusativ werden Personalpronomen dekliniert:

 

Singular

Plural

Nominativ

ich

du

er

sie

es

wir

ihr

sie

Sie

Dativ

mir

dir

ihm

ihr

ihm

uns

euch

ihnen

Ihnen

Akkusativ

mich

dich

ihn

sie

es

uns

euch

sie

Sie

2. Das Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort)

Die Possessivpronomen bestimmen Besitz und Zugehörigkeit. Possessivpronomen sind:

- Mein, dein, sein, unser, euer, ihr

Beispiel: Mein Vater hat ein Auto.

Auch Possessivpronomen werden dekliniert und erhalten folgende Endungen:

 

Maskulin

Feminin

Neutral

Plural

Nominativ

mein Hund

unsere Katze

euer Haus

seine Kinder

Genitiv

meines Hundes

unserer Katze

eures Hauses

seiner Kinder

Dativ

meinem Hund

unserer Katze

eurem Haus

seinen Kindern

Akkusativ

meinen Hund

unsere Katze

euer Haus

seine Kinder

3. Das Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort)

Die Demonstrativpronomen wird verwendet um etwas hervorzuheben. Sie betreffen Dinge oder Personen in der Nähe. Die Demonstrativpronomen sind:

- der , die, das
- dieser, diese, dieses
- jener, jene, jenes
- derjenige, diejenige, dasjenige
- derselbe, dieselbe, dasselbe,
- solcher, solche, solches...

Beispiel: Diesen (Film) habe ich schon gesehen.

Demonstrativpronomen müssen wie andere Pronomen immer in allen Fällen dekliniert werden.

4. Das Relativpronomen (bezügliches Fürwort)

Die Relativpronomen geben zusätzlich Informationen zum Nomen und werden verwendet, um die Relativsätze einzuleiten. Genus und Numerus der Relativpronomen wird von dem Bezugswort des Relativsatzes bestimmt.

Die Relativpronomen sind:

- der, die, das
- welcher, welche, welches

Beispiel Der Film, der (welcher) gestern Abend im Kino lief, hat mir gut gefallen.

Film = Bezugswort
der / welcher = Relativpronomen

Deklination der Relativpronomen:

 

Maskulin

Feminin

Neutral

Plural

Nominativ

mein Hund

unsere Katze

euer Haus

seine Kinder

Genitiv

meines Hundes

unserer Katze

eures Hauses

seiner Kinder

Dativ

meinem Hund

unserer Katze

eurem Haus

seinen Kindern

Akkusativ

meinen Hund

unsere Katze

euer Haus

seine Kinder

5. Das Interrogativpronomen (fragendes Fürwort)

Wir verwenden Interrogativpronomen immer in Fragesätzen und ersetzen das Nomen. Die Interrogativpronomen sind:

- Wer?Was?, Wem?, Wessen?, Wen?
- Welcher?, Welche?, Welches?
- Was für ein?

Beispiel: Lisa liest ein Buch.

Welches Buch liest Lisa?

Auch die Interrogativpronomen müssen in der deutschen Sprache nach Numerus und Kasus dekliniert werden.

6. Das Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort)

Die Indefinitpronomen haben eine allgemeine Bedeutung und werden als Stellvertreter für Sachen und Personen benutzt. Die Indefinitpronomen:

- Jeder, jede, jedes, alle, alles, einige, wenige, etliche, ein paar, jemand, keiner, niemand, etwas, nichts, man, mancher, mehrere…

Beispiel: Manche haben das gelesen.

Im Deutschen werden nicht alle Indefinitpronomen dekliniert. Zum Beispiel etwas oder nichts. Indefinitpronomen wie unter anderem jemand, jeder, keiner müssen dekliniert werden.

7. Das Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort)

Die Reflexivpronomen stehen im Satz als Objekt und können nur im Dativ oder Akkusativ stehen. Sie werden nur zusammen mit reflexiven oder reziproken Verben verwendet und beziehen sich immer auf das Subjekt eines Satzes.

Die Reflexivpronomen sind

- Mich, dich, sich, uns, euch, sich

Beispiel: Er putzt sich die Nase. (Akkusativ)

Ich habe mir ihre Telefonnummer gemerkt. (Dativ)

 

ich

du

er/sie/es

wir

ihr

sie

Akkusativ

mich

dich

sich

uns

euch

sich

Dativ

mir

dir

sich

uns

euch

sich

Bilgehan A.   |   Deutsch
Im Deutschen unterscheidet man 4 Fälle, auch Kasus genannt. Diese lauten: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ.

1. Fall: Nominativ - Wer oder Was?
2. Fall: Genitiv – Wessen?
3. Fall: Dativ - Wem?
4. Fall: Akkusativ - Wen oder Was?


1. Fall: Nominativ (Wer-Fall)

Der Nominativ ist die Grundform des Nomens und beschreibt das Subjekt. Das Subjekt des Satzes stets immer im Nominativ. Der Nominativ lässt sich mittels Wer/Was? erfragen.

„Der Junge spielt Tennis". Wer oder Was-Frage spielt Tennis? Der Junge. Also steht "der Junge" im Nominativ.

2. Fall: Genitiv (Wessen-Fall)

Der Genitiv wird verwendet, um Zugehörigkeiten anzuzeigen. Weiterhin steht der Genitiv nach bestimmten Adjektiven, Präpositionen sowie Verben. Steht ein Nomen im Genitiv, müssest die dazugehörigen Satzglieder dekliniert werden.
Die Kontrollfrage lautet Wessen?

Wir besuchen die Freunde der Familie. Wessen Freunde? Die Freunde der Familie -der Familie steht im Genitiv.

3. Fall: Dativ (Wem-Fall)

Der 3. Fall in der deutschen Grammatik wird nach bestimmten Präpositionen oder Verben gebraucht. Dativ lässt sich mittels Wem? erfragen. Steht ein Nomen im Dativ, müssest die dazu hörigen Satzglieder dekliniert werden.

Das Auto gehört dem jungen Mann. Wem gehört das Auto? - dem alten Mann. Also steht dem alten Mann im Dativ.

Präpositionen mit Dativ:
aus, außer, ab, bei, dank, gegenüber, mit, nach, seit, von, zu,

Verben: antworten, (zu)hören, (zu)stimmen, widersprechen, glauben, vertrauen, verzeihen, folgen, helfen, gratulieren, danken, gehören, gefallen, wehtun, (ab)sagen, (bei)stehen.


4. Fall: Akkusativ (Wen-Fall)

Der Akkusativ wird nach bestimmten Präpositionen und Verben gebraucht. Kontrollfrage lautet Wen/Was?

Ich frage deinen Onkel. Wen fragst du? Deinen Onkel – steht im Akkusativ.

Präpositionen mit Akkusativ: bis, durch, für, gegen, ohne, um

Verben: bestehen, besuchen, bezahlen, essen, haben, tragen, kaufen, treffen, kennen, hören, sehen, fragen, vergessen, lesen, schreiben, lernen, trinken, rauchen, verstecken, suchen, finden.

Die vier Kasus-Formen:

1. Maskulinum:
Nominativ (Wer order Was?): der Hund, ein Hund (plural: die Hunde)
Genitiv (Wessen?): des Hundes, eines Hundes (plural: der Hunde)
Dativ (Wem?): dem Hund, einem Hund (plural: den Hunden)
Akkusativ (Wen oder Was?): den Hund, einen Hund (plural: die Hunde)

2. Femininum:
Nominativ (Wer order Was?): die Katze, eine Katze (plural: die Katzen)
Genitiv (Wessen?): der Katze, einer Katze (plural: der Katzen)
Dativ (Wem?): der Katze, einer Katze (plural: den Katzen)
Akkusativ (Wen oder Was?): die Katze, eine Katze (die Katzen)

3. Neutrum:
Nominativ (Wer order Was?): das Tier, ein Tier (plural: die Tiere)
Genitiv (Wessen?): des Tieres, eines Tieres (plural: der Tiere)
Dativ (Wem?): dem Tier, einem Tier (plural: den Tieren)
Akkusativ (Wen oder Was?): das Tier, ein Tier (plural: die Tiere)

Sigma Regel

Eine Maschiene stellt Kugeln her. Der Durchmesser der Kugeln ist normalverteilt mit einem Erwartungswert von 10,2 bei einer Standartabweichung von 0,06. Welchen Durchmesser haben die 7,5% größten Kugeln ?

zeige 1 Antwort

Paula S.   |   Mathematik
Nun schaust du in deiner Formelsammlung, welcher Sigmafaktor 92.5% abdeckt. und findest z=1,44.

die 7,5% größten Kugeln haben d > 10,2cm + 1,44 * 0,06cm = 10,2864cm
Marcel K.   |   Deutsch
Alle sind Formen des Verbs "sein"
ich bin
du bist
er/sie/es ist
wir sind
ihr seid
sie/Sie sind
Pedro T.   |   Englisch
"In time und on time werden im Gebrauch oft verwechselt. Die Angabe ‘in time’ wird im Sinne von ‚rechtzeitig‘ gebraucht, d. h. sodass noch etwas Zeit bleibt.
Beispiel:
I’m awaiting a letter. I hope it will get here in time before the holidays.

Die Angabe ‘on time’ hingegen wird im Sinne von ‚pünktlich‘ verwendet und bezieht sich auf einen bestimmten Zeitpunkt.
Beispiel:
James is very reliable. He’s always on time."
Beny J.   |   Mathe
"Liegen die Eckpunkte eines Sechsecks auf einem Kegelschnitt, so liegen die Schnittpunkte der drei gegenüberliegenden Seitenpaare des Sechsecks auf einer Geraden (s. Abbildung). Wir nennen sie Pascalgerade.
"
Pedro T.   |   Englisch
"Man verwendet ""when"" für Dinge, die sicher in der Zukunft geschehen werden.
Beispiel:
I will call you to arrange a meeting when I arrive at my hotel.

Man verwendet hingegen ""if"" für Dinge, die eventuell in der Zukunft passieren könnten.
Beispiel:
I will leave early if I get the status report finished on time."
Beny J.   |   Englisch
"Yours sincerely - Wenn Sie eine Person angesprochen haben
Yours faithfully - Wenn Sie verwendet haben, To Whom it may concern"
Pascal S.   |   Informatik
"Die Excelfunktion Häufigkeit gibt eine Häufigkeitsverteilung als einspaltige Matrix zurück. Sie wird verwendet, um die Prüfungsergebnisse innerhalb bestimmter Ergebnisbereiche zu zählen. Da HÄUFIGKEIT eine Matrix zurückgibt, muss die Formel als Matrixformel eingegeben werden.

Syntax der Funktion ist HÄUFIGKEIT(Daten,Klassen).
"
Pascal S.   |   Englisch
"Will und Shall sind heute in der englischen Sprache in vielen, nicht aber in allen Fällen austauschbar, jedoch verschwindet ""shall"" mehr und mehr da es als veraltet gilt.

Die richtige Verwendung basiert auf der Idee, dass ""I shall..."" überflüssig sei, da man sich selber keine Befehle gibt. Man gibt anderen jedoch Befehle, daher ist die Verwendung von We shall nicht falsch, ebenso wenig wie die Verwendung von He/She/It shall, We shall, You shall. ""You shall"" ist sogar richtiger als ""You will"" denn man kann ja nicht in den Kopf seines Gegenuebers sehen und dessen Wuensche lesen.

Beispiel:
I will come to you later.
Shall you open the window?
"