Optimiere dein Zeit-Management: Erstelle einen Lernplan!

Stehst du kurz vor einer Klausuren-Phase oder deinen Abi-Prüfungen? Kriegst du immer Panik, wenn du den Berg von Lernstoff auf deinem Schreibtisch siehst, hast aber keine Ahnung, wie du anfangen solltest? Ein  Lernplan kann hier sehr hilfreich sein. Wie du einen Lernplan erstellen kannst und damit dein volles Potenzial im Studium entfalten  kannst, erfährst du in diesem Artikel.!

Was ist ein Lernplan und warum ist das wichtig?

Kurz gesagt, ist ein Lernplan eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine entspannte Klausuren-Phase. In einem Lernplan legst du die einzelnen Schritte deiner Vorbereitung fest. Es ist dabei nicht wichtig, um was für eine Prüfung es sich handelt, weil ein Lernplan flexibel ist und nach individuellen Bedürfnissen angepasst und gestaltet wird.  Ein Lernplan erhöht deine Chancen auf Erfolg an der Uni, d.h. auf bessere Noten.

Warum das so ist? Ganz einfach: Du untergliederst damit die Lerneinheiten zur Prüfungsvorbereitung in einer strukturierten und chronologischen Form. Damit hast du einen guten Überblick und vermeidest Stress und Chaos. Durch den Lernplan wird dir klarer, was du eigentlich lernen musst und wie du dabei am sinnvollsten vorgehst. Ohne Lernplan ist der Misserfolg hingegen praktisch vorprogrammiert, da man sich leichter verzettelt, den Lernstoff falsch einschätzt und schließlich Panik bekommen kann.

Wie erstellt man einen Lernplan?

Einen Lernplan zu erstellen ist überhaupt nicht schwierig. Ganz im Gegenteil, das ist sogar sehr einfach.

Zunächst musst du eine bestimmte Prüfung ins Auge fassen, für die du den Lernplan erstellen möchtest. Dann gehst du deine Unterlagen systematisch durch und schaust dir an, was du alles lernen musst. Danach unterteilst du den Lernplan in relevante Themenblöcke, die du wiederum in praktische Lerneinheiten unterteilst. Wichtig ist es, realistisch abzuschätzen, wie groß der zeitliche Aufwand für die einzelnen Themenblöcke und Lernheiten tatsächlich ist.

Danach überlegst du dir, wie viel Zeit du überhaupt zur Verfügung hast und wie du diese Zeit am besten auf diese Lernblöcke aufteilst. Ganz wichtig: Vergiss nicht, auch Pausen, Wiederholungsphasen und Pufferzeiten einzuplanen, damit du etwas Spielraum hast. Anschließend erstellst du entweder einen Wochen- oder Monatsplan.

Zuletzt bestimmst du sog. Meilensteine: Wenn du ein bestimmtes Zwischenziele erreicht hast, steht dir eine Belohnung zu, die du selbst bestimmst. Das wirkt motivierend und du kannst zwischendurch immer mal wieder auftanken.

Natürlich musst du auch Prioritäten setzen: Wenn du aus irgendeinem Grunde während der Prüfungsvorbereitung doch unter Zeitdruck geraten solltest, weißt du, worauf du dich konzentrieren musst.

Überlege alle ein bis zwei Wochen, ob der Zeitplan noch sinnvoll ist, ob du Fortschritte bei der Bewältigung des Lernstoffes machst und nimm gegebenenfalls die notwendigen Änderungen vor.

Erwähnenswert ist außerdem, dass der Lernplan keine feste Schablone ist, nach der du dich immer und zu 100 Prozent richten musst. Sieh ihn eher als eine Art Wegweiser an, als einen roten Faden, den dir dabei hilft, konzentriert zu bleiben und dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Welche Formen von Lernplänen gibt es?

Es gibt unterschiedliche Formen und Arten von Lernplänen. Ein Lernplan kann wöchentlich, monatlich oder oder fürs ganze Jahr erstellt werden. Dazu existieren noch individuelle Lernpläne wie z.B. Abi-Lernpläne, Studienplaner oder ein Lernplan für eine bestimmte Prüfung. Den Lernplan musst du dann an deine spezifischen Erfordernisse anpassen.

Geeignete Hilfsmittel zur Erstellung sind Lernkalender, Word oder eine Excel-Tabelle. Im Internet gibt es eine Fülle Lernplan-Vorlagen im PDF- oder Word-Format. Hier kannst du dir Inspirationen für deinen individuellen Lernplan holen oder auch eine Version direkt ausdrucken oder am Bildschirm ausfüllen.

Wir wünschen dir viel Erfolg!

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