Nachhilfe ist mehr als nur erklären

Häufig ist die Betreuung in den Schulen unzureichend, viele Schüler, wenige Lehrer und volle Klassenräume. Wer da nicht blitzschnell schalten kann, verliert häufig den Anschluss, und der Kopf füllt sich mit Halbwissen.

Kein Wunder also, dass es viele Eltern gibt die im Schnitt 700€ für private und sogar rund 1400€ für professionelle Nachhilfe ausgeben. Aber welche Kompetenzen braucht eine Nachhilfekraft, um diesem teuren Preis gerecht zu werden?

Diese Frage habe ich mir gestellt und mir wurde schnell klar, dass die Antwort nicht ganz einfach ist, denn jeder Schüler verlangt eine individuelle Herangehensweise, nicht nur weil der Wissensstand, oder der gedankliche Vorgang zur Problembewältigung immer wieder ein anderer ist, sondern auch weil viele sich in einem Alter befinden, in dem es dem ein oder anderem noch schwer fällt souverän und bedacht zu Urteilen. "Schule ist blöd, der Herr Müller ist ein Idiot, und wozu brauche ich überhaupt Geschichte?" Das sind z.B. einige Konflikte an denen die Schüler sich häufig aufhängen und sich damit selbst Steine auf den Weg legen.

Mir geht es also nicht nur darum fachliches Wissen zu übermitteln, sondern auch meine eigenen Schulerfahrungen zu teilen, ein Helfer, Ratgeber und vielleicht sogar ein Freund zu sein. Dabei erhoffe ich mir, dem Schüler das Gefühl zu geben, dass Schule und Bildung die EIGENE Entscheidung ist, nicht die der Eltern oder Lehrer, sodass man sich mit dem was man macht auch identifiziert. Ich glaube nämlich dass dies eine wichtige Rolle bei der Selbstmotivation spielt, dessen Mangel meiner Meinung nach meistens die Hauptursache des ganzen Problems ist.

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